Volker Spitz auf youtube:    

Meine Vorstellung und was mich zur Kandidatur motiviert
Was ich mir vorgenommen habe und warum wir Mut zur Veränderung brauchen!
Über Wahlversprechen und warum man sie halten muss…
Bürgermeister heißt eine Verwaltung führen…

 

Mein Start im November 2019  – was mir da eingefallen ist…

Ich bin Volker Spitz, 59, Druckformhersteller, Betriebswirt, Burgführer, verheiratet, Vater von fünf Kinder, Wahlaltenaer. Ich traue mich und ich will. Bürgermeister werden in und für Altena. Mit einer Menge Lebens- und Berufserfahrung. Mit Schwung und Optimismus. Mit Respekt und Achtung vor den Menschen in Altena. Und mit großer Freude am Austausch mit Ihnen und gemeinsamen Projekten. Lesen Sie hier mehr über mich. Rufen Sie mich an. Schreiben Sie mir. Kommen Sie zu meinen Veranstaltungen. Ich freue mich auf Sie!

Ein Interview mit Volker Spitz

Volker, ich darf Du zu Dir sagen, wir kennen uns schon 59 Jahre – was fällt Dir eigentlich ein? Wie kommt jemand, der erst seit Mai 2018 in Altena wohnt, dazu, sich als Bürgermeister für Altena zu bewerben?

 

Volker Spitz . . . .  Wenn ich an Altena denke, fällt mir eine Menge ein. Aber dazu später. Ja, ich trau mich was, nach grade 1,5 Jahren für dieses Amt zu kandidieren. Aber Altena und ich – das war eben Liebe auf den ersten Blick. Und ob Du in einer Stadt angekommen bist, ob sie Dein Zuhause ist, dafür brauchst Du keine Ewigkeit. Das spürst du sofort. Altena ist für mich angekommen sein. Hier will ich mich einbringen. Ich freue mich darauf, mitzugestalten und Altena wieder mit nach vorne zu entwickeln.

 

Ja, soweit klar. Aber, hmm, Du bist doch nicht hier zur Schule gegangen. Du bist in keiner Partei. Ok. Du bist Fußballer bei den Alten Herren, philosophierst im Philosphenkreis, machst kulturell mit in der Werkstatt, bist als Burgführer mittlerweile tief mit der Geschichte der Stadt und der Burg verbunden, ja, Du hast mit Deiner Band auch den Song für Altena geschrieben „Altena am Meer“. . ok., o.k.. aber Dir fehlt doch für Altena, ganz ehrlich, der „Stallgeruch“…

 

Volker Spitz . . . .  Genau das ist vielleicht mein Vorteil. Also mit dem Blick von „draussen“ zu kommen. Altena hat über 650 Jahre Geschichte und eine wirklich bedeutende Vergangenheit. Auch heute noch ist Altena ein lebendiger Standort erfolgreicher mittelständischer Betriebe und mit seiner Burg und reizvollen Wandergebieten internationaler Tourismusmagnet. Altena ist lebenswert, bietet bezahlbaren Wohnraum, punktet mit einer lebendigen Vereinskultur und einem hohen bürgerschaftlichen Engagement.
Aber Altena hat ein Image-Problem. Obwohl Schrumpfung und Leerstand auch viele andere Kommunen prägen, glauben die Leute, dies sei ein Alleinstellungsmerkmal Altenas. Dagegen möchte ich vorgehen. Ich möchte gemeinsam mit den engagierten Bürgern und Bürgerinnen der Stadt ein neues Selbstbewusstsein entwickeln, d.h. Leerstand als Freiraum für Kunst und Kultur begreifen, Forschungs- und Entwicklungskooperationen sowie Freizeit-und Tourismusaktivitäten vorantreiben. Dabei muss ich hier in Altena nicht bei Null anfangen, sondern möchte die zahlreichen guten Ideen und Initiativen der Menschen hier aufgreifen, bündeln und mit ihnen gemeinsam gestalten.

 

Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Engagement für Altena nehme ich Dir ja ab. Die Leute kennen Dich. Du hast mit Deiner Familie hier in Lichtgeschwindigkeit Kontakte geknüpft und dass Altena Dir am Herzen liegt, bezweifelt ja auch keiner.
Aber ehrlich, Bürgermeister sein heißt auch Chef einer Verwaltung zu sein. Du bist Druckermeister und technischer Betriebswirt. Wie willst Du denn eine
Verwaltung leiten???

 

Volker Spitz . . . .  Respektvoll, auf Augenhöhe und mit großer Wertschätzung für die Kompetenzen der Mitarbeitenden. Ich bin überzeugt, dass dies die wichtigsten Eigenschaften einer Führungskraft sind. Fachlich bin ich Seiteneinsteiger. Aber das sind andere Bürgermeister doch auch. Ich werde selbstverständlich besonders zu Beginn vieles lernen müssen. Aber da ich bereits viele Menschen im Rathaus kennenlernen durfte, mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Dort arbeiten Leute mit Verantwortung, Umsicht und Erfahrungen. Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit.

 

Also gut. Dann kann´s ja losgehen. Du weißt ja, das Beste kommt zum Schluss.
Kannst du in wenigen Sätzen sagen, was Du in Altena ganz konkret anpacken willst? Was willst Du verändern?

 

Volker Spitz . . . .  Hmm, ich fang mal damit an, was ich nicht verändern will: Altena ist eine bunte und weltoffene Stadt. Wir sind klein, aber sehr international. Das würde ich gerne beibehalten und hier auch anknüpfen.
Ich möchte gerne drei Meilensteine in der Stadtentwicklung gehen.

1. Meine Idee ist es, Kooperationen mit umliegenden Hochschulen zu gestalten, möglicherweise auch in leerstehenden Gebäuden wie z.B. der alten Post, einen Forschungsstandort einer größeren Hochschule einzurichten und damit viele junge Leute, Studierende, in die Stadt zu bekommen. Wohnraum haben wir genug…

2.Ich will Leerstand nicht länger als Makel, sondern als Freiraum für Künstler verstehen. Hier würde ich Altena gerne als Mitglied des Kultursekretariats NRW sehen, damit wir von nationalen Förderprojekten direkt profitieren können. Wir haben so gute und engagierte Künstler in der Stadt. Sie alle gehören hier eingebunden und sollten sich aktiv einbringen.

3. Mein großer Traum ist der Lenneradweg. Wenn wir uns einmal ansehen, was der Radweg an der Ruhr beispielsweise für Kommunen im EN-Kreis touristisch gebracht hat, wird deutlich, was ein durchgehender Radweg an der Lenneschiene für unsere Stadt und die benachbarten Kommunen bedeuten kann.

Du hast gefragt, wie ich das machen will. Auf keinen Fall alleine. Altena lebt vom Engagement seiner Bürger und Bürgerinnen. Ich möchte mit allen Menschen hier im Gespräch sein. Ich werde wie heute meinen täglichen Weg, mit oder ohne Fahrrad, durch die Geschäfte, Lokale, Initiativen machen und die Ohren spitzen für die Sorgen, Anliegen, aber auch Verbesserungsvorschlägen der Menschen Ich wünsche mir ein Altena, in dem sich die Menschen als Teil ihrer Stadt sehen, die ihnen Heimat ist und auf deren Geschicke sie aktiv Einfluss nehmen können.

Danke für das Gespräch – das Interview habe ich mit mir selbst geführt
Altena am 4. November 2019