Als Bürgermeisterkandidat werbe ich für einen Blick- und Richtungswechsel in Altena. Altena muss und kann mehr als eine schrumpfende Kleinstadt zu sein. Für diesen Richtungswechsel möchte ich als Bürgermeister alle Potenziale der Stadt nutzen. Dabei weiß ich, dass ich auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger aufbauen kann. Kein Rad muss neu erfunden werden. Ich möchte Ideen, Aktivitäten aller zusammen bringen. Was auch immer Altena nach vorne bringt, es wird uns nur gemeinsam gelingen!

Stadtentwicklung heißt für mich: Wie bekommen wir mehr Menschen in unsere Stadt und wie können wir die unterstützen, die sich bereits engagieren? Unternehmen, Gewerbetreibende, Einzelhändler, aber auch Menschen mit bürgerschaftlichen Engagement  – alle profitieren davon, wenn wir mehr Menschen, Familien und junge Nachwuchskräfte nach Altena holen. Dazu muss Altena Bildungsstandort werden. Statt weiter Bildungseinrichtungen zu schließen müssen wir die Bewegungsrichtung ändern und Forschungs- wie Bildungseinrichtungen in Altena gründen. Hierzu möchte ich an Kooperationsprojekte und Ideen, z.B. des Burggymnasiums anknüpfen und diese weiterführen. Meine Vision für Altena ist eine bunte und altersgemischte Stadtgesellschaft, in der ich mir besonders für die ältere Generation  Mehrgenerationen-Projekte als attraktive Wohn- und Lebensmodelle wünsche.

Wenn es um den Tourismus geht, bin ich leidenschaftlicher Anhänger eines Lenneradweges und werde als Bürgermeister alles Erdenkliche unternehmen, um dieses Projekt mit aller Kraft voranzutreiben. Nicht nur, weil ich selbst gerne Rad fahre, sondern weil ich weiß, dass wir mit einem durchgehendem Lenneradweg nachhaltig den Tourismus in Altena voranbringen. Und damit unsere schöne Stadt. Viele Schritte sind hier bereits getan. Es geht jetzt darum, die Pläne in die Tat umzusetzen. 

Im Bereich der Kultur will ich stärker als bislang auf unsere eigenen Künstler setzen und möchte Leerstand nicht mehr als Makel, sondern als Freiraum für Kultur verstehen. Dazu muss die Kulturpolitik wieder in die kommunale Verantwortung zurückgeführt werden. Altena sollte sich an landesweiten Projekten der Kultur- und Stadtbesetzung beteiligen wie beispielsweise am Kultursekretariat NRW. Die regionale Kulturszene muss auf jeden stärker gefördert und in die Stadtentwicklung eingebunden werden.