Neues, Altes, Ausgesessenes – Frischer Wind für Altena

Liebe Altenaer/innen,

ich bin täglich unterwegs und spreche mit Unternehmen, Verbänden, Politiker/innen und Initiatoren aus Altena und umliegenden Kommunen. Viele ermutigende Einsichten, Erkenntnisse und neue Impulse möchte ich in unserer kommenden Dialogveranstaltung „hömma, Altena!“ am 12. März 2020 mit Ihnen, mit Euch austauschen.

Stadtentwicklung – Wirtschaftsentwicklung – ein Win-Win-Thema für Altena 

So zeigen sich Altenaer Unternehmen meiner Idee gegenüber sehr offen, Altena zum Bildungsstandort zu entwickeln. Mit einer Professsur und Nebenforschungsstelle einer größeren Universität, z.B. der Uni Siegen, der TU Dortmund, oder der Ruhr Universität Bochum, können wir junge Menschen in die Stadt holen und den Standort Altena für Nachwuchskräfte attraktiv machen. Hier gehen die Interessen von Stadtentwicklung und Wirtschaft Hand in Hand. Zu diesen und weiteren Themen werde ich daher am 23. April 2020 Unternehmen, Gewerbetreibende und interessierte Bürger/innen Altenas zu einem „Wirtschaftsgipfel Altena“ in die Burg Holtzbrinck einladen. 

Der durchgehende Lenneradweg vom Pott ins Sauerland – Hebel für die lebendige Tourismusstadt Altena

Der durchgehende Lenneradweg mit Anbindung ans Ruhrgebiet und Weiterführung in die Kommunen der Lenneschiene wurde von Anfang an von einigen meiner Kritiker als viel zu „dickes Brett“ bezeichnet. „Daran beißt Du dir die Zähne aus“ hieß es nicht selten. Mit Verwunderung konnte ich feststellen, dass dieses Brett, um beim Bild zu bleiben, seit Jahren mit viel Engagement und Fachwissen und zahlreichen Verbänden, Initiatoren gebohrt wird. Es ist längst reif zur Umsetzung. Wenn dieser Radweg jährlich von mehr als 300.000 Menschen (vorsichtige Schätzung bisheriger Initiatoren und Studien) genutzt wird, frage ich mich, warum in den vergangenen 20 Jahren dieses Pfund liegengelassen wurde. Spätestens mit der Entwicklung der E-Bikes wurde hier Tourismus und Stadtentwicklung verschlafen. Schließlich ist Radfahren längst kein Thema mehr nur für Sportbegeisterte, sondern eben für alle. Die Projektanträge sind bis Berlin dem Ministerium für Bau und Heimat vorgestellt, diskutiert und für gut befunden worden worden. Die Finanzierung wurde bereits über verschiedene Fördertöpfe bewilligt bzw. zugesagt. Der nächste Schritt zur Umsetzung wäre nun ein überregionales Planungsbüro, an dem sich alle Kommunen der Lenneschiene im Sinne eines Steuerkreises beteiligen. Ob hier Altena mehr oder weniger engagiert war als die Nachbarkommunen, sei dahingestellt. Verwunderlich finde ich allerdings, dass sich gerade jetzt diejenigen wie Phönix aus der Asche erheben und zum Radweg bekennen, die offensichtlich jahrzehntelang in dieser Angelegenheit keinerlei Bewegung gezeigt haben. Besonders wenn es sich dabei um politischen Vertreter handelt, die aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit Anwälte für ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung sein müssten. 

Was tun?

Wenn Ihnen diese Themen wie mir unter den Nägeln brennen, besuchen Sie meine kommende Dialogveranstaltung „Hömma, Altena!“ am 12. März 2020 um 19:00 Uhr in der Villa Altena

Kommen Sie, wenn Sie sich für Wirtschaftsentwicklung und den Bildungsstandort Altena interessieren, zum „Wirtschaftsgipfel Altena“ am 23. April 2020 um 19:00 Uhr in die Burg Holtzbrinck

Und wer sich zwischendurch mal Lust auf den Lenneradweg durch Altena machen möchte, dem empfehle ich am 14. März um 11:30 den Medientag des ADFC mit Informationen rund ums Fahrradfahren im Märkischen Kreis im Filmpalast Iserlohn. Der Landrat und ich werden dabei sein!